Lebendige Gemeinschaft mit dem Auferstanden
Der Herr ist hier und wir können ihn berühren. Er ist nicht in der Ferne. Das ist die Grundlage, aber es muss auch zu unserer Erfahrung werden. Der Herr will mit uns Gemeinschaft haben. Maria wollte den Herrn damals balsamieren. aber er war nicht mehr im Totenreich. Hier konnte sie die Auferstehung erfahren: Jesus redete mit ihr. Sie hatten miteinander Gemeinschaft.
Warum wir Jesus als den Auferstandenen heute praktisch brauchen
Joh. 20: 17-18: „Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott! Maria Magdalena kommt und verkündet den Jüngern, dass sie den Herrn gesehen und er dies zu ihr gesagt habe.“ In der Auferstehung redet der Herr. Ebenso zu den Jüngern auf dem Weg nach Emaus. Sie erkannten ihn aber nicht sofort. Aber als sie aßen, wurde es ihnen klar. Vielleicht merkst du am Anfang nicht, dass du ihn berührt hast, aber allmählich merkst du es. Manchmal erkennen wir den Herrn nicht, weil wir in uns selbst sind. So ging es den Jüngern, als sie Fischen waren. (Joh.21:1-14). Aber dann redeten sie mit ihm und sie merkten: Es ist der Herr. Und sie sprachen nicht nur einfach so mit ihm, sondern sie hatten Gemeinschaft mit ihm, als sie aßen. Wieder ging die Offenbarung von Jesus über das Essen. Das gilt aber nicht nur für die Menschen vor 2000 Jahren, sondern auch für uns heute. Wir sollen ihn im Wort essen. Und diese Gemeinschaft rettet uns auch vor allen Äußerlichkeiten: Religiosität, Formalität etc..
Dafür braucht es aber auch von unserer Seite den Wunsch: Wir möchten den Herrn, und nur ihn, berühren. Er hat alles bereitet (siehe Joh. 21: Die Fische waren schon gebraten!). Das ist ein weiteres Merkmal der Auferstehung: Es wird nichts gefordert. Die dritte Gelegenheit, bei der sich der Herr nach der Auferstehung offenbarte, ist als die Jünger sich eingeschlossen hatten. (Joh.20:19). Der Herr sagt zu ihnen: „Friede sei mit euch!“ Wenn wir Frieden haben wollen, dann brauchen wir diesen auferstandenen Christus.
Ein „Helfer“ dabei ist der Geist. Der Geist nimmt vom Sohn Gottes und gibt es uns. Der Sohn wiederum hat alles vom Vater (Joh. 16:14-15 ). Dafür ist es gut, den Geist zu kennen. Dabei gibt es keine Form. Denke nicht, dass du irgendwelche Formalitäten und Normen einhalten musst, um den Geist zu kennen. Wir wenden uns einfach zu ihm. Das ist der Anfang der Gemeinschaft mit dem Auferstandenen.
(Schülerversammlung vom 12.03.2011)
